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Tag des Mittelalters
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- Опубликовано: 28 августа 2026
- Обновлено: 21 октября 2026

Ganz in der Nähe von München liegt der Starnberger See. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Dort lässt es sich nicht nur angenehm entspannen, sondern man kann auch interessante Geschichten über diese voralpische Gegend entdecken.
Hier stehen bis heute Schlösser, die nicht nur für ihre Besitzer bekannt sind – den „Märchenkönig“ Ludwig II. von Bayern, König Maximilian I. und die Nachkommen der Wittelsbacher-Dynastie. Viele von ihnen sind zu eigenartigen historischen Meilensteinen geworden. Das Schloss „Starnberg Castrum“ beispielsweise erhielt seinen Namen, wie man annimmt, bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts nach dem Ritter de Starnbeck.
Schloss Berg war lange Zeit die Sommerresidenz der Könige Maximilian I. und Ludwig II.
In der Stadt Starnberg selbst befindet sich auch das Schloss Starnberg. Es gehört nicht mehr der Dynastie der Wittelsbacher und ging in den Besitz der Stadt über.
Außerdem gibt es auf dem See eine Insel, die den sehr schönen Namen Roseninsel erhalten hat. Dort legte König Maximilian I. im 19. Jahrhundert einen Rosengarten an, der die Insel in eine blühende Pracht inmitten des Wassers verwandelte.
Interessant ist die Geschichte von Schloss Possenhoffen – während des Dreißigjährigen Krieges wurde es zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Später erwarb es König Maximilian I. und es diente als Residenz der bayerischen Herzöge. Nach 1920 wurde es lange Zeit nicht genutzt und verfiel. Anschließend wurde es verkauft und beherbergte nacheinander ein Krankenhaus, ein Kinderheim und schließlich viele andere städtische Einrichtungen.

Derzeit sind nicht alle dieser Schlösser für Besucher geöffnet. Einige dienen weiterhin als Privatresidenzen, andere sind lediglich für bestimmte kulturelle Veranstaltungen vorgesehen. Doch auch ohne sie zu betreten, kann man die Architektur und die Schönheit, der von alten Meistern errichteten Bauwerke bewundern. Inmitten der malerischen Hügel sind sie hervorragend zu sehen. Wer möchte, kann auf den gepflegten Wanderwegen zu jedem einzelnen Schloss spazieren, um die dortigen Gedenktafeln, Denkmäler und andere interessante historische Zeugnisse zu besichtigen.
Unsere Reisegruppe unternahm an einem Tag im August eine Bootsfahrt auf dem Starnberger See. Es handelte sich um eine zweistündige Bootsfahrt, bei der Touristen diese historischen Orte vom Wasser aus bewundern können. Dabei wird auch eine Führung angeboten, bei der Sie an jedem wichtigen Punkt der Tour Erläuterungen des Reiseleiters zu dem hören können, was sich gerade vor Ihren Augen entfaltet.

Eine Bootsfahrt auf dem See, anschließend ein kurzer Spaziergang durch die Stadt hinauf zur auf einer Anhöhe gelegenen Burg Starnberg – und schon haben Sie eine ganztägige, umfassende Reise in die Vergangenheit erlebt. Danach braucht es einige Zeit, um wieder in die Realität zurückzufinden. Man kehrt in die Stadt zurück, spürt aber noch lange die Idylle und die Stille des Mittelalters.
Fotos: Raisa Konovalova, Vladimir Matukhin
Die gemeinnützige Organisation „BARUS e.V.“ hat bei der Durchführung dieser Reise Unterstützung geleistet
Der Text wurde mit DeepL übersetzt.